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Humboldt-Universität zu Berlin - Abteilung Sportsoziologie

Themenfelder

Der dynamische gesellschaftliche Wandel erfasst die Sport- und Bewegungskultur ebenso nachhaltig wie die Zivilgesellschaft mit ihren Vereinen, Projekten und Initiativen, die den institutionellen Rahmen für vielfältige Sport- und Bewegungsangebote bilden. So wird das ehrenamtliche und freiwillige Engagement im Verein zu einer maßgeblichen Quelle des „Sozialkapitals“ der Gesellschaft; Bewegungsprojekte avancieren zu einem bedeutsamen Medium der sozialen Integration für Kinder mit Migrationshintergrund; Sportvereine mit ihren ehrenamtlich Engagierten übernehmen ehemals staatlich organisierte Freibäder; Sportorganisationen und Unternehmen engagieren sich im wohlverstanden Eigeninteresse im Rahmen ihrer CSR zugunsten vielfältiger Sportprojeke.

Vor diesem Hintergrund sind Forschung, Beratung und Impulse für öffentliche Diskussionen zu Fragen des gesellschaftlichen Engagements von Individuen und Organsationen im Sport die leitenden Ziele der Abteilung Sportsoziologie unter Leitung von Professor Sebastian Braun an der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Fokus stehen dabei die folgenden Themenfelder:

 

Foto: (c) LSB NRW | Andrea Bowinkelmann
Ehrenamtliches und freiwilliges Engagement im Sport

Freiwilliges und ehrenamtliches Engagement ist für die Leistungserstellung im Sport bedeutsam. Die Zeit- und Wissensspenden reichen z.B. von der Mitarbeit in Initiativen und Projekten über die Wahrnehmung von Ämtern in Vereinen bis hin zur Beteiligung in sozialen Netzwerken im Feld des Sports. Vor diesem Hintergrund arbeitet die Abteilung Sportsoziologie über Strukturen, Akteure und Formen des freiwilligen und ehrenamtlichen Engagements im Sport und deren Veränderungen. (Mehr...)
 

Foto: (c) LSB NRW | Andrea Bowinkelmann
Vereine und Verbände im Sport

Nonprofit-Organisationen wie z.B. Vereine & Verbände bilden eine wichtige Organisationsform in modernen Gesellschaften und eine quantitativ bedeutsame Säule in der Zivilgesellschaft. Dabei hat sich das Vereinswesen unter dem Dach der Verbände in Deutschland und in Europa zu der mit Abstand größten Personenvereinigung mit dem höchsten Anteil von Mitgliedern und ehrenamtlich und freiwillig Engagierten entwickelt. In diesem Kontext forscht und berät die Abteilung Sportsoziologie. (Mehr...)

 

Foto: (c) LSB NRW | Andrea Bowinkelmann
Integration, Migration und Sport

„Der Sport fördert die Integration von Migrantinnen und Migranten“, so lautet eine weit verbreitete Annahme. Dass sich die gesellschaftliche Integration von Personen mit Migrationshintergrund jedoch nicht für alle und immer „spielerisch“ und automatisch vollzieht, bleibt vielfach unberücksichtigt. Die Abteilung Sportsoziologie erforscht die sozialen Integrationsleistungen des Sports und speziell der Sportvereine und arbeitet dabei eng mit zivilgesellschaftlichen und staatlichen Akteuren zusammen. (Mehr...)

 

Foto: (c) LSB NRW| Andrea Bowinkelmann
Sozialkapital und Sport

Als eine Ressource für den sozialen Zusammenhalt moderner Gesellschaften gilt das „Sozialkapital“ („social capital“) einer Gesellschaft. Dieses Sozialkapital entsteht vor allem in den gemeinschaftlichen Beziehungsnetzwerken einer lebendigen Bürgergesellschaft ­– den Vereinen, Projekten und Initiativen in der assoziativen Lebenswelt. Die Abteilung Sportsoziologie analysiert auf theoretischer und empirischer Ebene Funktion und Bedeutung von freiwilligen Vereinigungen und bürgerschaftlichem Engagement in Sport und Gesellschaft als Produzenten und Katalysatoren von Sozialkapital. (Mehr...)

 

Foto: (c) LSB NRW| Andrea Bowinkelmann
Kompetenzerwerb und Sport

Sport, Bewegung und Engagement haben gängigen Annahmen zu Folge eine bildende Funktion. Folgt man diesen Annahmen, so können in sportbezogenen Handlungskontexten gesellschaftlich relevante Kompetenzen erworben werden, die auch auf andere soziale Settings (z.B. in der Arbeitswelt) übertragbar sind. In der Abteilung Sportsoziologie wird die bildende Funktion insbesondere im Hinblick auf informelle Lernprozesse und den Kompetenzerwerb im und durch bürgerschaftliches Engagement im Sport untersucht. (Mehr...)

 

Foto: (c) LSB NRW| Andrea Bowinkelmann
CSR und Sport

Die Debatten über das gesellschaftliche Engagement von Organisationen und speziell von Unternehmen in Bereichen wie Sport, Freizeit, Bildung, Kunst oder Kultur sind eingebettet in Diskussionen über eine veränderte Aufgabenteilung zwischen Staat und Gesellschaft. Beeinflusst wird diese Debatte durch anglo-amerikanische Konzepte über Corporate Social Responsibilty (CSR) und Corporate Citizenship (CC). Vor diesem konzeptionellen Hintergrund forscht und berät die Abteilung Sportsoziologie zu Fragen von CSR in Sport und Gesellschaft. (Mehr...)