Humboldt-Universität zu Berlin - Sportpsychologie

Aktuelle Themen für Abschlussarbeiten

Bewegung und Emotionsregulation bei Jugendlichen 

Die Förderung der Emotionsregulation ist entscheidend, um das physische und psychische Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen zu steigern (Lau & Wu, 2012). Eine vielversprechende Möglichkeit, Emotionsregulationstrainings flächendeckend zu implementieren, besteht in ihrer Integration in den schulischen Kontext (Schlesier et al., 2019). Insbesondere der Sportunterricht könnte hierbei ein geeignetes Setting bieten. Sportliche Aktivitäten sind häufig mit emotional herausfordernden Situationen verbunden, in denen Kinder adaptive Regulationsstrategien kennenlernen und erproben können (Ahns & Amesberger, 2022).

In einer groß angelegten Interventionsstudie führen wir ab dem 1. September 2026 ein Emotionsregulationstraining im Sportunterricht mit elf 8. und 9. Klassen der Torhorst-Gesamtschule Oranienburg durch. Wenn Sie Interesse haben, diese Studie im Rahmen Ihrer Abschlussarbeit zu unterstützen, melden Sie sich gerne bei Pia Zajonz (pia.zajonz@hu-berlin.de).

Abschlussarbeiten können unter anderem zu folgenden Themen geschrieben werden:

  • Evaluation des Emotionsregulationstrainings
  • Bewegungsfreude und Emotionsregulation
  • Sportverhalten und Emotionsregulation

Andere Themen im Rahmen der Studie sind ebenfalls möglich.

Bitte beachten Sie, dass Sie an drei bzw. vier Tagen (jeweils donnerstags) die Datenerhebung an der Torhorst-Gesamtschule Oranienburg unterstützen würden.

Messzeitraum: 03.09.–15.10., jeweils donnerstags, Torhorst-Gesamtschule Oranienburg

Anforderungen Bachelorarbeit: 3 Messungen (8:40–13:30 Uhr)

Anforderungen Masterarbeit: 4 Messungen (8:40–13:30 Uhr)

 

Emotionsregulation und Inhibition bei Jugendlichen 

Studien zeigen, dass exekutive Funktionen (z. B. Inhibition) mit einer funktionalen Emotionsregulation zusammenhängen (Carlson & Wang, 2007) und vor allem bei Jugendlichen eine große Rolle spielen (Fombouchet et al., 2024). Unklar ist jedoch, wie sich ein gezieltes bewegungsorientiertes Emotionsregulationstraining auf die Inhibition bei Jugendlichen auswirkt. Hierzu führen wir ab dem 1. September 2026 eine groß angelegte Studie mit elf 8. und 9. Klassen in Oranienburg durch. Wenn Sie Interesse haben, diese Studie im Rahmen Ihrer Abschlussarbeit zu unterstützen, melden Sie sich gerne bei Pia Zajonz (pia.zajonz@hu-berlin.de).

Bitte beachten Sie, dass Sie an zwei bzw. drei Tagen die Datenerhebung an der Torhorst-Gesamtschule Oranienburg unterstützen würden.

Messzeitraum: 31.08.–04.09., Torhorst-Gesamtschule Oranienburg

Anforderungen Bachelorarbeit: 2 Messungen (7:45–14:10 Uhr)

Anforderungen Masterarbeit: 3 Messungen (7:45–14:10 Uhr)

 

 

Emotionsregulation und Interozeption bei Jugendlichen 

Laut dem „Somatovisceral Model of Emotions“ (Cacioppo et al., 1992) spielen interozeptive Fähigkeiten (d. h. die Wahrnehmung und das Bewusstsein für innere körperliche Zustände und Empfindungen, z. B. Hunger, Durst, Schmerz oder Herzschlag) eine große Rolle in emotionalen Prozessen (Critchley & Garfinkel, 2017). Sport und Bewegung könnten die interozeptiven Fähigkeiten fördern (Georgiou et al., 2015). Unklar ist jedoch, wie sich ein gezieltes bewegungsorientiertes Emotionsregulationstraining auf die interozeptiven Fähigkeiten bei Jugendlichen auswirkt.

Hierzu führen wir ab dem 1. September 2026 eine groß angelegte Studie mit elf 8. und 9. Klassen in Oranienburg durch. Wenn Sie Interesse haben, diese Studie im Rahmen Ihrer Abschlussarbeit zu unterstützen, melden Sie sich gerne bei Pia Zajonz (pia.zajonz@hu-berlin.de).

Bitte beachten Sie, dass Sie an zwei bzw. drei Tagen die Datenerhebung an der Torhorst-Gesamtschule Oranienburg unterstützen würden.

Messzeitraum: 31.08.–04.09., Torhorst-Gesamtschule Oranienburg

Anforderungen Bachelorarbeit: 2 Messungen (7:45–14:10 Uhr)

Anforderungen Masterarbeit: 3 Messungen (7:45–14:10 Uhr)

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