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Humboldt-Universität zu Berlin - Abteilung Sportpädagogik

 

Vorstellungen und Inhalte zur Lehre in der Abteilung Sportpädagogik   

                                                                    

Forschung und Lehre gehören zusammen, befruchten sich dabei wechselseitig und sorgen für die Exzellenz und Attraktivität eines Studienstandortes. Deshalb verfolgen wir das Ziel, aktuelle Forschungsergebnisse in die Lehre einfließen zu lassen und Studierende frühzeitig in Projekte einzubinden.

Als Kerngedanken forschungsbasierter Lehre lassen sich ausmachen: (1) Lehre und Forschung sind gleichrangige Kernaufgaben der Hochschulen. (2) Herausragende ausländische Hochschulen verdanken ihre Wertschätzung neben der Forschung maßgeblich einer erfolgreichen Hochschullehre. Das war an deutschen Universitäten bisher zu selten der Fall. Daher geht es u.a. darum, die forschungsbasierte und internationalisierte Lehre zu fördern (siehe auch: Bologna-Lab der HU https://bolognalab.hu-berlin.de/de/projekte-des-bologna.labs/q-programm/q-programm). Das betrifft auch die Vernetzung von wissenschaftlicher Forschung und Lehrer*innenbildung (Professional School of Education setzen, https://pse.hu-berlin.de/de/aktuelles). (3) Ausgangspunkt für die Profilierung des Studienangebotes (auch) in den sportwissenschaftlichen Lehramts- und Monostudiengängen ist die vernetzte, forschungsbezogene Profilbildungsstrategie mit ihren jeweiligen Schwerpunkten. Die Forschungsschwerpunkte des Arbeitsbereichs Sportpädagogik bieten einerseits gute Anknüpfungspunkte an Profillinien des Sportinstituts (z.B. Sport, Bewegung und Bildung, Heterogenität und Pluralisierung im Sport), andererseits werden eigene Akzente gesetzt (z.B. zu den Themen Sport- und Bewegungsengagements im Lebenslauf, Versportung vs. Bewegungsmangel).

Studierende sollen wissenschaftliche Handlungskompetenz erlangen. Erziehungswissenschaftliche Theorien und Methoden der Erkenntnisgewinnung werden daher anwendungsbezogen vermittelt. In der Seminararbeit werden problemorientierte Zugänge, die in wechselnden methodisch-didaktischen Arrangements unter besonderer Berücksichtigung handlungsorientierter Methoden zu bearbeiten sind (z.B. Diskussion im Plenum, Pro-Kontra-Argumentation, „Expertenbefragung“, Gruppen-Puzzle, Rollenspiele, Fallarbeit), favorisiert. Auch Vorträge und Referate, die in der universitären Lehre sicher unverzichtbar sind, können so gestaltet sein, dass die Zuhörer*innen aktiviert werden. Das Lesen von Plenumtexten wird vorausgesetzt, um sich auf die Seminarthemen vorzubereiten. Ein rascher Informationsaustausch - auch zur Weiterführung der Diskussionen aus den Lehrveranstaltungen - ist heutzutage durch den Einsatz neuer Medien (z.B. Internetplattformen, Lernplattformen) gewährleistet.

Bereits in den Bachelor-Modulen entwickeln Studierende erste wissenschaftliche Fertigkeiten und Routinen. Sie werden in die Lage versetzt, den vorliegenden Forschungsstand kritisch zu sichten und zu bewerten, wissenschaftsbezogene Einstellungen und Werthaltungen werden ausgebildet. Modelle projektorientierten Lernens (z.B. Studienprojekte) kommen in den fortgeschrittenen Phasen des Studiums zum Einsatz, wenn Studierende im engeren Sinne des Forschenden Lernens in unterschiedlichen Praxisfeldern (z.B. Schulen, Sportvereine, Gesundheitsämter) relevante Problemstellungen und Fragen in Gruppen forschend aufarbeiten und die Ergebnisse reflektieren. In der Vergangenheit wurden Studierende in Projektseminaren in laufende Forschungsprojekte eingebunden (z.B. Evaluation der Einführung einer Themenklasse Sport in einer Gesamtschule; sportbezogene Sozialisation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund; Evaluation verschiedener sport- und bewegungsbezogener Integrationsprogramme). Einige Studierende stellten ihre Forschungsprojekte bereits auf wissenschaftlichen (studentischen) Tagungen vor.

 

Ausgewählte Lehrinhalte aus den Grundlagen- und Vertiefungsstudiengängen finden Sie hier.